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Dejavu entstand 1998 aus dem Kern der erfolgreichen Hardrock-Band Stryker. Es musste etwas passieren, erinnert sich Gitarrist Peter Lehnen, "als Stryker hatten wir unsere Erfolge, aber irgendwie ging es nicht mehr weiter!" Ein neues Bandkonzept wurde gesucht und gefunden. "Die Stryker-Linie wollten wir nicht weiter verfolgen", so Drummer Rainer Görgen, " dann hätten wir uns ja nicht aufzulösen brauchen. Aber wir wollten auch anders klingen als andere; eben unser eigenes Ding machen!" So entschieden die drei verbliebenen Stryker Peter, Rainer und Thomas, es mit deutschen Texten zu versuchen. Mit Michael (Schmäl) wurde ein Keyboarder gefunden und das eigene "Ding" erwies sich schnell als tragfähig.

Peter

Bereits im Gründungsjahr traten Dejavu im Vorprogramm der bekannten Kölner Band "M Walking on the Water" auf.

Michael musste die Band Anfang 99 aus gesundheitlichen Gründen verlassen,"das war ein herber Rückschlag für uns" erinnert sich Peter, da dieser auch menschlich in das Konzept der Band passte. Wie das Schicksal es wollte, heuerte nach nur wenigen Tagen mit Karl der passender Keyboarder an.

Aber wie lässt sich der aktuelle Sound von Dejavu charakterisieren? "Wir haben all das verwendet, mit dem wir groß geworden sind und zu dem wir auch heute noch stehen!" erzählt "Tommy" Volz, der mit seinem hohen eigenständigen und phrasierungssicheren Gesang eine entscheidende Klangfarbe zum Dejavu-Sound bei steuert. So entwickelte sich mit den Jahren ein Repertoire, dass einen hohen Anteil (ca. 70%) an Eigenkompositionen enthält. Diese zeigen ein feines Verständnis der musikalischen Vergangenheit der Bandmitglieder und spiegeln in ihren Texten vielerlei persönliche Erlebnisse und Gedanken wider. Präzise arrangierte Songs zeigen, dass die Musiker in der Lage sind, unnötige Längen zu vermeiden, aber auch genügend Raum für anspruchsvolle Instrumentalsoli zu lassen. Hier ist besonders Peter Lehnen mit seinem abwechslungsreichen und technisch ausgefeilten Gitarrenspiel zu nennen, dem die Einflüsse von Gitarristen wie George Lynch oder John Sykes durchaus anzuhören sind.


Aber auch die nachgespielten Lieder sind durch die selbst verfassten deutschen Texte und die stilsichere Darbietung nicht einfach gecoverte Songs, sondern ernstzunehmende Adaptionen klassischer Spielvorlagen des Rockidioms. Hier sind in erster Linie "Ich zieh' wieder los" (Here I go again) und vor allem "Stufen zum Himmel" (Stairway to Heaven) zu nennen. Besonders der Led Zeppelin-Klassiker besticht durch die angenehme Distanz zum Original und die sensible deutsche Textgestaltung.


Leider hat Karl Albrandt die Band nach vielen gemeinsamen Jahren auf Grund diverser privater Ereignisse Anfang 2006 verlassen. In Thomas Wyborny haben wir einen Nachfolger gefunden, der einerseits große musikalische Erfahrung besitzt und andererseits menschlich eine absolute Bereicherung für DEJAVU darstellt. Thomas hat in der Vergangenheit bei so namhaften Bands wie Perpetuum Mobile, Rolle Rockwärts und Twilight gespielt. Bereits nach den ersten Proben stand fest, dass Thomas in der Lage sein wird, der Band neue Impulse zu geben. Mit ihm an den Keyboards schlagen wir eine neue Seite in der Historie von DEJAVU auf.